Hier beginnt meine kleine persönliche Geschichte  :-)

Ich war ein echtes Wunschkind, in jeder Hinsicht.

Allerdings schien ich nicht allzu gerne auf diese Welt gekommen zu sein, denn meine Mama musste sich 24 Stunden mit meiner Geburt plagen. Als es dann endlich soweit war, in diesem extrem heißen Sommer, gab es exakt im Moment meiner Niederkunft Blitz und Donner. In ganz Wien - meiner Geburtsstadt - fielen alle Lichter aus. So wurde ich in die Dunkelheit der Mitternacht hineingeboren.

Im zarten Alter von 16 Monaten schenkten mir meine Eltern einen Bruder, welcher lange Zeit meine älteste Erinnerung war. In der Waage liegend sah ich ihm, so ganz und gar ohne Haare mit einem riesengroßen Kopf "iii, ist der hässlich" dachte ich mit kaum zwei Jahren, daran konnte ich mich auch immer erinnern. Wegen meines Aussehens kurz nach der Geburt hatte mein Vater einen Schock "die sieht ja wie ein Affe aus" soll sein entsetzter Ausruf gewesen sein. Ich hatte langes schwarzes Haar weit in die Stirne hinein, welches ich zur Beruhigung meiner Eltern bald verlor und dadurch zu einem hübschen Baby wurde *lol*


Mein Papa war ein Wiener Original - er ist der linke im Bild - der rechte im Bild war der allererste österreichische internationale Fußballspieler - ich kannte im nur mit seinem Rufnamen Pepi. Viele Geschichten könnte ich von dieser einmaligen Generation erzählen, die ich selbst erlebte. Hans Moser oder Helmut Qualtinger sind solche international bekannte Individuen meiner Stadt. Es gab viele Moser's oder Qualitinger's im wirklichen Leben *xbg*

In seinen Jugendjahren war mein Vater eine Art "Frank Sinatra Typ" :-) Er sang auch sehr gerne und oft, allerdings nur beim Heurigen, wo er wahrlich stadtbekannt war.

Das moderne Wien hat leider etwas von dem originellen Charme vergangener Tage eingebüßt, dennoch ist ein echter Wiener immer noch als diese besondere Spezies auffindbar.

 

 

Hier zwei typische Fotos aus den 50er Jahren. Meine Eltern in einem Wiener Kaffeehaus und bei einer lokalen Festivität.

Meine Mama hielt sich lange Zeit ziemlich gut - hier ein Bild von ihrem siebzigsten Geburtstag und ein Jugendbildnis. Sie hatte eine wunderbare Sopranstimme und sang glockenrein wie ein Engel. Noch kurz vor ihrem Tod sang sie bei der Weihnachtsfeier im Spital alle Lieder. Ihre Lieder und mich konnte sie bis zu ihrem Tod nicht vergessen, sonst war sie leider total dement geworden und erkannte außer mir, niemanden mehr.

Beide, Mama und Papa, hatten den 2. Weltkrieg überlebt, mein Vater auch den Ersten. Er war nach dem zweiten Weltkrieg das einzige überlebende Kind von 11 Geschwistern, sein letzter Bruder, der auch die vielen Kinderkrankheiten wie er überlebte, wurde ein Opfer des zweiten Weltkrieges. 8 Geschwister meines Vaters starben in nur 2 Wochen an den Pocken. Alle meine Verwandten mütterlicherseits waren als sudetendeutsche Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, nur die Mutter meines Vaters war in Wien, als einzige Verwandte. außer meiner kleinen Familie.

Hier ein originelles Foto aus den frühen 40er Jahren - meine Mutter mit Familienmitgliedern väterlicherseits - welche bereits mit 15 Jahren nach Wien kam. Die Familie meiner Mutter kommt aus der Gegend von Pilsen, sie waren Sudetendeutsche.

Hier am Begräbnis meines Vaters - meine Mama und ihr Bruder ganz vorne. Beide starben Anfang 2004 innerhalb von 4 Tagen. Ein ganzes Jahr telefonierten diese Beiden fast täglich miteinander und verabredeten dabei gemeinsam zu gehen und genau so kam es auch.

Ich vermisse meine Eltern sehr! Sehr liebevoll sehe ich mir diese Bilder an und gleichzeitig ist mir schwer ums Herz und meine Augen füllen sich mit Tränen. Wird diese Trauer jemals vergehen?

Es ist ein seltsam einsames Gefühl, wenn fast alle gegangen sind ...

Mein "affenartiges" Aussehen nach der Geburt sollte also auch eine Bestätigung für die darwinsche Evolutionstheorie sein. Welche ich in einer Vision als richtig erkannte, aber nicht als den einzigen Weg der Menschheitsentwicklung. Bei einem Konzert, bei dem ein lieber Freund von mir als Sänger auftrat, hatte ich eine aufregende Vision. Zwei Sänger standen auf der Bühne, mein Freund und ein Russe - beide Baß-Sänger - die Stirn der beiden war so eigenartig unterschiedlich, dass ich den Blick von deren Stirn nicht abwenden konnte. Da beutelte es mich und plötzlich lief vor meinem geistigen Auge ein wunderbarer Film ab: Es gibt den Weg der "Staubgeborenen", den Weg der "Lichtgeborenen" und den Weg der "Nichtgeborenen" - so benannte ich diese unterschiedlichen "evolutionären" Entwicklungen, die ich als Film vor meinem geistigen Auge erblickte. Diese Namen gab ich den verschiedenen "Entwicklungsgruppen" später, als ich die Geschichten dazu schreib. Die "Nichtgeborenen" erkannte ich als dritte Gruppe erst Jahre später bei einer kontemplativen Meditation, wieder lief ein kleiner Film vor meinem geistigen Auge ab.

Nun bin ich etwas abgeschweift, in mein Lieblingsgebiet - DIE MENSCHHEIT *ggg* - zurück also zu meiner kleinen ganz persönlichen Geschichte:

Fast bis zu meinem 8. Lebensjahr hatte ich blaue Augen, deshalb habe ich auf meiner Homepage eines meiner Augen blau angemalt *g*

Dieses Bild hier zeigt mich aus dieser Zeit zwar nur in schwarz/weiß, aber es ist darauf gut erkennbar, dass meine Augen noch sehr hell sind. Die Hebamme sage meiner Mutter bereits nach kurzer Zeit meines Daseins, dass meine Augen später braun werden würden. Grünbraun sind sie wirklich geworden.

Noch im Kinderwagen war ich ein kleiner Sonnenschein, erzählte meine Mutter:

Mein unwiderstehliches Lächeln veranlasse die Menschen auf der Straße, Gaben in den Kinderwagen zu legen. In der späteren Nachkriegszeit, als es immer noch nicht viel gab, wurde ich also bei den Spaziergängen mit meiner Mutter reich beschenkt. Irgendwann im fortgeschrittenen Alter erhielt ich die Erinnerung an meine frühesten Kindertage zurück. Ich wusste als Kleinkind wer ich war, woher ich kam und wohin ich gehen würde. Ich verstand auch meine Mitmenschen und deren Beweggründe. Doch bald sollte sich die Dunkelheit meiner Erinnerung bemächtigen, sodass ich alles vergaß.

Später entwickelte ich mich zu einem sehr frechen jungen Mädchen, das keinerlei Respekt vor älteren Jugendlichen hatte. Ich durchschaute diese mit ihren Mängeln und Schwächen sofort, und zur Gaudi der ganzen Gruppe, verarschte ich sie damit *bg*
Dieser schlagfertige Witz ist mir mit zunehmendem Respekt vor dem anderen SEIN abhanden gekommen, was ich irgendwie bedauere *g* Daher arbeite ich daran mein kabarettistisches komisches Talent in einer erwachsenen Form wiederzugewinnen *lol*
Hier ein Witz, der mir für die emanzipierten Frauen eingefallen ist>>>

Meist hatte ich nur männliche Spielkameraden, die Mädchen waren mir zu exaltiert und viel zu kapriziös. Man konnte mit Mädchen keinen richtigen Blödsinn anstellen. Ein Foto zeigt, wie mein Kopf zwischen einer Gruppe Jungs durchlugt *ggg*


Irgendetwas Begehrenswertes schien ich an mir zu haben, denn bereits im Alter von acht Jahren wurde ich das erste Mal von einer Gruppe Jungs überfallen, ausgezogen und begrapscht. Solche Vorfälle wiederholten sich in unterschiedlichen Situationen. Auch ein Mädchen lauerte mir einmal auf und riss mir die Kleider vom Leib. So entwickelte ich Ängste die zunehmend zu einer Paranoia heranwuchs, welche ich durch Übungen und Disziplin wieder los wurde.
Mein Großvater lehrte mich Kräuter und Pilze zu erkennen und meine sudetendeutsche Großmutter brachte mir die böhmische Küche bei. Ich wusste wie man etwas anpflanzt und erntet, wie man Geflügel hält und für den Kochtopf bereit macht. Wie man vom Feld das Getreide einholt und dieses gedroschen und gelagert wird.

Erstkommunion und Firmung.

Als ich dann in die Pubertät kam, entwickelte ich mich zu einem von Jungs sehr begehrten Mädchen, dadurch war die Zeit der harmlosen Albereien endgültig vorbei. Schon mit 12 Jahren verlor ich gewaltsam das, was mir - katholisch - als höchstes Gut beigebracht wurde. Dieser Vorfall wiederholte sich und ich war traumatisiert, konnte mit dieser unerwarteten Realität nicht umgehen.


Meine ersten Starfotos *ggg*

Mit diesen Bilder prahlte mein Bruder bei seinen Schulkameraden.
Einmal lauerten mir hinter einer Hausmauer eine ganze Gruppe Schulkameraden meines Bruders auf. Plötzlich kamen von unten nach oben ein Kopf nach dem anderen, wie bei den Bremer Stadtmusikanten, bei der Hausmauer hervor - "um die schöne Schwester zu sehen". Noch heute muss ich herzlich lachen, denn dieses komische Bild mit den Köpfen der Buben war wie ein Slapstick und blieb mir immer in Erinnerung.

Später begann ich auch eitel zu werden und präsentierte mich selbstbewusst, nachdem ich eine Mannequinausbildung absolvierte. Diese Eitelkeit sollte von meinem inneren Trauma ablenken. Schon bald sah ich als Teenager viel älter aus, als ich tatsächlich war und ich hatte große Not mit der ständigen Verfolgung von Jungs und Männern.


Alle meine kindlichen Vorstellung musste ich nach und nach loslassen, vergessen, denn die Basis dafür – so schien mir – war mir geraubt worden. In Wahrheit begann ich allerdings im fortgeschrittenen Erwachsenenalter mehr und mehr zu meinen kindlichen Vorstellungen zurückzukehren, als ich Bücher fand, die mir von fremden Welten erzählten und ich selber derartige Visionen kriegte. Da begann ich mich an die „Fantasien“ meiner „Kindertage“ zu erinnern.

Links das obere Bild mit dem Stirnband zeigt mich als "Samurai" - ich hatte viele Inkarnationen im asiatischen Raum - zwei Jahre hindurch zeigte sich dies optisch als atavistische Wiederkehr in der asiatischen Lidfalte. Ich erschrak heftig, als ich diese Bild zum ersten Mal sah. Deshalb ließ ich es vergrößern und hängte es auf, damit ich mich an die Realität dieser vergangenen Leben gewöhnen konnte. Heute gefällt mir dieses nahezu ausdruckslos entschlossene Gesicht sehr. Ich konnte mich nach und nach an meine Geschichte als Samurai erinnern, sie war in jeder Hinsicht ultimativ. Durch einen unehrenhaften Selbstmord beendete ich damals dieses leer gewordene Leben.

Das untere Bild zeigt deutlich die Zeichen einer Krebserkrankung, von der ich auf wundervolle Weise in 7 Monaten vollkommen genesen durfte!

Ein Jahr darauf erkrankte ich erneut tödlich - hier kam die Hilfe durch einen genialen Arzt und Universitäts-Professor, welcher mir mit seiner Berufs-Ethik und seinem beruflichen Grundsatz, wie er mir 2 Jahre später persönlich berichtete, das Leben rettete!
Prof.Dr.Adolf Mostbeck hatte sich bei seiner Promotion im Jahre 1952 gesagt "wenn man als Arzt seltenste Krankheiten nicht auch im Kopf hätte, dann könne man diese nicht diagnostizieren"! Dieser wunderbare Mann machte sich dies zu seinem Berufsmotto, dem er bis zur Pensionierung treu blieb. Seine Ehefrau, ebenfalls Ärztin, erzählte mir, dass er wahrlich alle med. wissenschaftlichen Schriften und Bücher las, er bekam von allen Seiten immer das Neueste - und - er hatte es im Kopf - und rette mir damit knapp vor seiner Pensionierung das Leben!!!
Hier ein Gedicht, mit dem ich meine Dankbarkeit für diesen wundervollen Menschen zum Ausdruck brachte...

Zurück zu meinen Kindertagen:

Mit drei Jahren wollte ich von meiner Mutter wissen, was „die Ewigkeit“ ist.

Ich wollte wissen woher wir kommen und wohin wir gehen, als ich dies bereits vergessen hatte.

Ich glaubte daran, dass man nicht sterben kann.

Ich hatte immer brauchbare Lösungen auf der Zunge, von denen keiner was wissen wollte.

Selbst große Probleme, bildete ich mir ein - wären doch so einfach zu lösen - wenn man nur dieses oder jenes täte …

Ich glaubte daran, dass der Mensch wunderbar und gut ist, auch dass er gottgleich ist.

Ich glaubte daran, dass es nur einen Gott gibt, der aber kein Wesen ist.

Ich glaubte daran, dass ich durch Christus beschützt bin.

Ich glaubte an die Reinheit der Seele.

Ich glaubte daran, dass es die eine wahre große Liebe gibt, auch dass es einen zweiten Teil meinerselbst gibt - glaubte ich.

Ich glaubte daran, dass wir Menschen mächtig sind und zaubern können.

Ich glaubte daran, dass es Engel gibt.

 

Ich hatte mir mit meiner Weltanschauung, meinem Glauben, Prinzipien aufgebaut, die ich allesamt nicht halten konnte, weil sie mir meist gewaltsam geraubt wurden, oder weil ich irgendeiner Versuchung nicht widerstehen konnte.

Als Jugendliche entwickelte ich mich zu einer Philosophin und diskutierte über die allgemein bekannten Philosophien, ohne sie studiert zu haben – ich trug dieses Wissen in mir und war mir dessen nicht bewusst. Ich verkörperte, was ich verbal vertrat, schlüpfte so zu sagen in die präsente Energie und wusste daher alles über sie.  Als ich aber den Mangel erkannte, dass ich diese Schriften nicht studiert hatte, begann ich auch damit, was mir allerdings bald langweilig wurde, weil ich nicht wiederkauen wollte, was andere als ihr geistiges Gut vorgaben. Ich hatte selber geistiges Gut, ich konnte selber denken und wollte keine fremden Gedanken übernehmen.

Ich war offen, viel zu sehr offen, dadurch konnten viele negative Energien zu nahe an mich herankommen, was mir ein nahezu lebenslanges Leid an Krankheiten verursachte. Erst als ich tödliche Krankheiten zu bewältigen hatte, lernte ich, mich bewusst zu verschließen, nicht alles an mich direkt herankommen zu lassen. Dieses Foto zeigt mich, während ich an Krebs laborierte.


Ich wurde auch Mutter und schenkte dem süßesten Kind auf Gottes Erdboden das Leben, so dachte ich, wie jede Mutter :-) und machte die gleichen oder ähnlichen Fehler wie meine Mutter und die meisten Eltern. Wie gerne wäre ich doch bei der Kindererziehung weiser gewesen, als ich es in Wahrheit war.

Es gibt aber kein hätte, täte, wäre, wenn und aber ….
Es ist wie es ist …. hmm

 

 

Bild links unten: mein Bruder, mein Sohn David - 1 Jahr alt und ich selbst

Als Frau war ich anscheinend für meine männlichen Partner eine gute Frau, denn kaum einer wollte mich je verlassen. Leider fand ich auf der Suche nach mir selbst keinen Partner, den ich für immer bei mir wissen wollte und wenn schon, dann ging es aus sehr diffizilen Gründen dennoch nicht, daher weiß ich auch nicht, ob so eine gewünschte Partnerschaft von Dauer gewesen wäre. Die Partner, die ich dennoch für eine Ehegemeinschaft wählte, erwiesen sich als Katastrophen in meinem Leben. So blieb ich letztlich alleine und glaube dennoch an die große wahre innige Gemeinschaft, die für mich inzwischen eine unbekannte Form angenommen hat, daher eine Überraschung sein darf *bg* Natürlich muss die Liebe dafür eine Basis bilden, sonst kann ja keine Beziehung funktionieren.

Von der großen wahren Liebe, der göttlichen Liebe möchte ich im Zusammenhang mit einer Lebensgemeinschaft nicht mehr sprechen, denn diese Liebe kann für viele Menschen existieren und in mir existiert sie sogar für die gesamte Menschheit, so wunderbar und schrecklich sich diese auch darstellt.

Nun ...
erinnere ich mich wieder ...
ich fand auch die Erklärung für die Ewigkeit ….
hier bin ich nun und Du kannst mir begegnen, so wie ich Dir, falls es sein soll :-)

In lake´ch
das ist ein Maya-Gruß, er bedeutet:
„ich bin ein anderes Du“
An Nija Tbé

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30.11.2007
Da diese "meine kleine Geschichte" hier, natürlich nicht zu Ende ist und ich wie viele Menschen hauptsächlich durch Schmerz und Enttäuschung lernen durfte und gerade heute im ENGEL-PORTAL eine wunderbare Präsentation gefunden habe, mit der ich ganz viel von dem was diesbezüglich in mir lebt ausdrücken kann, füge ich diese hier hinzu und sage
DANKE...

...auch dafür sage ich DANKE, dass die Zeit begonnen hat in der ich das Erfahrene freudvoll einbringen darf und ich von weiterem Leid und Täuschung verschont bleibe!

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Pilsen um 1930

Wiener Eislaufereien um 1930 - sieht gespenstisch aus - wie in einer fremden Welt